Die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist hoch: Studien zufolge zeigen 20 bis 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen Symptome psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig fehlt es an Hilfe – sowohl an den Schulen selbst als auch an Therapieplätzen. Fachleute sprechen von einer „Pandemie der psychischen Belastungen".
Schulen sind dabei in einer besonderen Position: Sie erkennen Belastungen oft zuerst und sind ein zentraler Ort, um Unterstützung zu vermitteln. Doch die Ressourcen reichen selten aus. In diesem Artikel schauen wir uns die Versorgungslücke an deutschen Schulen an, welche Rolle Schulen spielen und wie digitale und videobasierte Lösungen den Zugang zu psychischer Unterstützung verbessern können.
Inhaltsübersicht
Die Zahlen sind deutlich: Laut dem Monitor Bildung und psychische Gesundheit (BiPsy-Monitor) und dem Deutschen Schulbarometer können psychisch belastete Kinder und Jugendliche in Deutschland nicht ausreichend versorgt werden. Es fehlt an Angeboten in den Schulen ebenso wie an Therapeut:innen.
Hinzu kommen lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz in der Kinder- und Jugendpsychotherapie. Die Folgen unbehandelter Belastungen reichen von schulischen Schwierigkeiten bis zu langfristigen gesundheitlichen und sozialen Problemen. Fachleute empfehlen daher dringend, sowohl die Therapiekapazitäten als auch die Hilfsangebote innerhalb der Schulen auszubauen.
Schulen sind oft der erste Ort, an dem psychische Belastungen sichtbar werden – und ein wichtiger Partner bei der Unterstützung. Bewährte Ansätze sind:
Videobasierte Lösungen können helfen, die knappen Ressourcen besser zu verteilen und Schüler:innen schneller mit Unterstützung zu verbinden. Studien zeigen, dass Online-Beratung und -Therapie bei vielen Anliegen ähnlich wirksam sind wie der persönliche Kontakt. Konkrete Vorteile:
Auch Hochschulen nutzen Video, um die psychologische Beratung für Studierende auszubauen und ortsunabhängig erreichbar zu machen.
So hilfreich digitale Angebote sind – ihre Einführung bringt Anforderungen mit sich, gerade bei sensiblen Daten von Minderjährigen:
Digital Samba ist eine DSGVO-konforme, in der EU gehostete Video-API und ein SDK, mit denen sich sichere Videogespräche direkt in die eigene Plattform einer Schule, Hochschule oder Beratungsorganisation einbetten lassen. Die Kommunikation bleibt in der eigenen Umgebung – ohne Umweg über externe Anbieter wie Zoom oder Teams, bei denen weniger Kontrolle über sensible Daten besteht.
Für den Einsatz im Bildungs- und Beratungsbereich besonders relevant:
Zur Einordnung: Digital Samba ist die Video-Infrastruktur, auf der digitale Angebote aufbauen – nicht selbst ein KBV-zertifizierter Videodienstanbieter. Organisationen, die GKV-abrechenbare Videosprechstunden anbieten wollen, durchlaufen die KBV-Zertifizierung mit ihrem Angebot; Digital Samba liefert dafür die einbettbare, in der EU gehostete Videotechnik.
Mehr dazu auf unserer Seite Digital Samba für die Bildung. Für einzelne Therapeut:innen, die Video in ihre Praxis bringen, haben wir einen eigenen Leitfaden zur Videotherapie.
Studien zufolge zeigen 20 bis 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Symptome psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig fehlt es an schulischen Angeboten und an Therapieplätzen.
Über einen gesamtschulischen Ansatz, Schulpsychologie und Schulsozialarbeit, geschulte Lehrkräfte, die Einbindung der Eltern und die Kooperation mit externen Beratungs- und Therapieangeboten – zunehmend auch per Video.
Video verbindet Schüler:innen ortsunabhängig mit knappen Fachkräften und externen Spezialist:innen, senkt Hürden und Stigma und ermöglicht schnellere Unterstützung sowie eine bessere Abstimmung zwischen allen Beteiligten.
Sie kann es sein – entscheidend sind eine DSGVO-konforme Plattform mit EU-Hosting, ein Auftragsverarbeitungsvertrag und private Räume. Für GKV-abrechenbare Psychotherapie ist zusätzlich ein KBV-zertifizierter Videodienstanbieter nötig.
Ja. Mit einer Video-API und einem SDK wie dem von Digital Samba lassen sich Videogespräche direkt in die eigene Website oder App integrieren – mit eigenem Branding und in der EU gehostet.
Die psychische Belastung von Schüler:innen ist hoch, die Versorgung lückenhaft. Schulen können viel bewirken, stoßen aber an Ressourcengrenzen. Video und digitale Lösungen helfen, knappe Fachkräfte besser zu nutzen, externe Unterstützung anzubinden und Hürden zu senken – vorausgesetzt, die Plattform ist sicher und DSGVO-konform. Sprich mit unserem Team, wenn deine Einrichtung digitale Unterstützung für die psychische Gesundheit aufbauen will.